• «Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.»
    Maxim Gorki

  • «Nur durch Musik lässt Leid sich heilen.»
    Euripides, Medea

  • «Es gibt keine grossen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt»
    Albert Einstein

  • «Die Veränderungen im Verhalten der Kinder nach einer Kunsttherapie-Sitzung beeindrucken mich immer wieder.»
    Prof. Dr. med. Bernhard Frey, Universitäts-Kinderspital Zürich

  • «Keine andere Tätigkeit kann so viel Spannung und Aggressivität abbauen, wie die in Körperbewegung umgesetzte Musik.»
    Gerhard Szczesny, Schriftsteller und Philosoph

  • «Kunst und Musik berühren die jungen Patienten dort, wo Spritzen niemals hinreichen.»
    Petula Clark, Sängerin und Herzenspatin der Stiftung ART-THERAPIE

Hôpitaux universitaires de Genève (HUG)

Kunsttherapie und Tanztherapie in der Abteilung Therapeutische Erziehung für chronische Krankheiten

Seit 2005 werden jugendliche Patienten, die unter Übergewicht und davon ausgehenden Krankheiten leiden, von einer Tanztherapeutin mit Zusatzausbildung in Psychologie und seit 2018 auch von einer Kunsttherapeutin und Psychologin betreut. Mit Hilfe dieser Therapie können sie das Erleben ihrer Krankheit anders als mit Worten zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt stehen das Körpergefühl, dessen konfliktbeladene Wahrnehmung und die damit zusammenhängenden Gefühle. Tanz, Theater- und Rollenspiele ermöglichen den Patienten, ihre Emotionen nach aussen zu tragen. Dadurch werden ihre Ressourcen mobilisiert und ihr Selbstvertrauen wird gestärkt.

Das  innovative Programm „Contrepoids famille“ richtet sich an übergewichtige Kinder, die gemeinsam mit ihren ebenfalls übergewichtigen Eltern an Einzel- und Gruppensitzungen teilnehmen.

Verantwortlich:
Prof. Dr. Alain Golay, médecin-chef, Service de l’enseignement thérapeutique pour maladies chroniques
Dr. Nathalie Farpour-Lambert, médecin responsable du programme „Contrepoids“
Marie Lanier, art-thérapeute dipl. HES-SO, psychothérapeute MAS
Suzanne Z'Graggen, danse-thérapeute, psychologue FSP
www.hug-ge.ch

Musiktherapie für Frühgeborene in der Abteilung Developpement et Croissance

Das Forschungsprogramm «Accompagner le développement des nouveau-nés par la musique» untersucht die Wirkung von Musik und der Stimme der Mutter auf  physiologische Konstanten (Herz- und Atemfrequenz, Apnöen) und misst die Hirnentwicklung von Frühgeborenen. Das Magazin National Geograpic bezeichnet diese einzigartige Studie, die vom Nationalfonds und auch von der Fondation Art-Thérapie unterstützt wird, als eine der 12 weltweit wichtigsten Innovationen in der zukünftigen Medizin.

Verantwortlich:
Prof. Dr Petra Hüppi, Chefärztin
Dre Manuela Filippa, Musiktherapeutin und Entwicklungspsychologin
www.hug-ge.ch